Entworfen von Wlodek Kaminski
Erstausgabe 2016
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Hermes silk twill pocket square, 18" x 18" (100% silk) Color : blue gray/anthracite/petrol
Hermès pflegt seit langem eine besondere Beziehung zum französischen Musée National de la Voiture et du Tourisme in Compiègne. Die hier dargestellte Berlin-Kutsche aus dem frühen 18. Jahrhundert zählt zu den großen Meisterwerken des Museums und inspirierte Wlodek Kaminski zur Gestaltung eines Carrés, das in diesem magisch beschnittenen Design neu interpretiert wurde. Als der spanische König Ferdinand VII. und sein Gefolge 1808 zu einer überstürzten Flucht aus Madrid gezwungen waren, wählten sie dieses solide gebaute Fahrzeug statt einer leichten, zeremoniellen Kutsche. Überrascht von seiner „durch und durch gotischen“ Erscheinung, schrieb der Prince de Talleyrand (Gastgeber des exilierten Königs im Château de Valançay): „Diese überlebte Form hatte etwas von der Überlebtheit der Monarchie selbst.“ Doch die epische Reise der Kutsche endete dort nicht. Nach Ferdinands Abreise aufgegeben, blieb sie bis ins frühe 20. Jahrhundert in Valançay, wo sie die Aufmerksamkeit eines Antiquitätenhändlers und schließlich eines Garagenbesitzers auf sich zog. 1936 wurde sie vom Freundeskreis des Musée de la Voiture (einschließlich Monsieur Hermès selbst) begutachtet, jedoch als zu teuer befunden und schließlich 1951 für die französischen Nationalsammlungen erworben.
Hermès pflegt seit langem eine besondere Beziehung zum französischen Musée National de la Voiture et du Tourisme in Compiègne. Die hier dargestellte Berlin-Kutsche aus dem frühen 18. Jahrhundert zählt zu den großen Meisterwerken des Museums und inspirierte Wlodek Kaminski zur Gestaltung eines Carrés, das in diesem magisch beschnittenen Design neu interpretiert wurde. Als der spanische König Ferdinand VII. und sein Gefolge 1808 zu einer überstürzten Flucht aus Madrid gezwungen waren, wählten sie dieses solide gebaute Fahrzeug statt einer leichten, zeremoniellen Kutsche. Überrascht von seiner „durch und durch gotischen“ Erscheinung, schrieb der Prince de Talleyrand (Gastgeber des exilierten Königs im Château de Valançay): „Diese überlebte Form hatte etwas von der Überlebtheit der Monarchie selbst.“ Doch die epische Reise der Kutsche endete dort nicht. Nach Ferdinands Abreise aufgegeben, blieb sie bis ins frühe 20. Jahrhundert in Valançay, wo sie die Aufmerksamkeit eines Antiquitätenhändlers und schließlich eines Garagenbesitzers auf sich zog. 1936 wurde sie vom Freundeskreis des Musée de la Voiture (einschließlich Monsieur Hermès selbst) begutachtet, jedoch als zu teuer befunden und schließlich 1951 für die französischen Nationalsammlungen erworben.
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