Entworfen von Pierre Marie
Erstausgabe 2015
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Hermes silk twill giant plume scarf, hand-rolled, 55'' x 55''
Die Geschichte der persischen Teppiche reicht mehrere Jahrtausende zurück und beginnt bei den nomadischen Völkern der Steppen Zentralasiens. Die geknüpften Teppiche dienten dazu, sie vor der Kälte zu schützen, und hingen als zugluftsichere Trennwände im Inneren ihrer Zelte. Das älteste erhaltene Beispiel – der berühmte Pazryk-Teppich aus dem Altai-Gebirge (4. Jahrhundert v. Chr.) – ist ein beredtes Zeugnis für den ästhetischen Sinn seiner Schöpfer. Die Geheimnisse der Teppichherstellung werden von Generation zu Generation weitergegeben. Jedes Motiv lässt sich einem bestimmten geografischen Herkunftsort zuordnen. Persische Teppiche wurden in Europa ab dem 13. Jahrhundert außerordentlich beliebt. Sie dienten als Bedeckung für Tische und Truhen sowie als Wandbehänge. Einige wurden nach den Malern benannt, die sie in ihren Werken darstellten: Die charakteristischen sogenannten Lotto-Teppiche mit ihrem dunkelroten Grund und den markanten Arabeskenmustern sind nach dem Künstler Lorenzo Lotto (1480–1556) benannt. Dieses Carré zeigt ein besonders schönes Beispiel, inspiriert von einem Gebetsteppich aus Nordindien. Das Mogulreich brachte persische Einflüsse auf den indischen Subkontinent – insbesondere einen verfeinerten Sinn für Naturalismus. Auch andere dekorative Stile gelangten dorthin, was sich in den vielfältigen Motiven dieses prachtvollen, raffinierten Carrés widerspiegelt. Künstler Pierre-Marie hat sich von Teppichen wie diesen sowie von den hervorragenden indischen Archiven des Museums für Stoffdruck in Mulhouse, Frankreich, inspirieren lassen.
Die Geschichte der persischen Teppiche reicht mehrere Jahrtausende zurück und beginnt bei den nomadischen Völkern der Steppen Zentralasiens. Die geknüpften Teppiche dienten dazu, sie vor der Kälte zu schützen, und hingen als zugluftsichere Trennwände im Inneren ihrer Zelte. Das älteste erhaltene Beispiel – der berühmte Pazryk-Teppich aus dem Altai-Gebirge (4. Jahrhundert v. Chr.) – ist ein beredtes Zeugnis für den ästhetischen Sinn seiner Schöpfer. Die Geheimnisse der Teppichherstellung werden von Generation zu Generation weitergegeben. Jedes Motiv lässt sich einem bestimmten geografischen Herkunftsort zuordnen. Persische Teppiche wurden in Europa ab dem 13. Jahrhundert außerordentlich beliebt. Sie dienten als Bedeckung für Tische und Truhen sowie als Wandbehänge. Einige wurden nach den Malern benannt, die sie in ihren Werken darstellten: Die charakteristischen sogenannten Lotto-Teppiche mit ihrem dunkelroten Grund und den markanten Arabeskenmustern sind nach dem Künstler Lorenzo Lotto (1480–1556) benannt. Dieses Carré zeigt ein besonders schönes Beispiel, inspiriert von einem Gebetsteppich aus Nordindien. Das Mogulreich brachte persische Einflüsse auf den indischen Subkontinent – insbesondere einen verfeinerten Sinn für Naturalismus. Auch andere dekorative Stile gelangten dorthin, was sich in den vielfältigen Motiven dieses prachtvollen, raffinierten Carrés widerspiegelt. Künstler Pierre-Marie hat sich von Teppichen wie diesen sowie von den hervorragenden indischen Archiven des Museums für Stoffdruck in Mulhouse, Frankreich, inspirieren lassen.
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