Entworfen von Catherine Baschet
Erstausgabe 2015
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Hermes silk twill scarf, hand rolled, 36" x 36" (100% silk)
In Zusammenarbeit mit dem Musée des Arts Décoratifs entstanden, ist dieses Carré von den Cloisonné-Emaildekoren der chinesischen Ming- und Qing-Dynastien inspiriert, von denen viele in den Archiven des Museums bewahrt werden. Das Frankreich des 19. Jahrhunderts zeigte eine ausgeprägte Vorliebe für chinesische Kunst, und in dieser Zeit wurden zahlreiche bedeutende Privatsammlungen zusammengetragen. 1923 schenkte der Bankier David David-Weill – ein früher Anhänger der Chinoiserie – dem Museum mehr als 150 Cloisonné-Emailarbeiten aus den kaiserlichen Ming- (1368–1644) und Qing-Dynastien (1644–1912). Eine zweite Schenkung, von Baroness Salomon de Rothschild, bereicherte die Sammlung des Museums zusätzlich. Die als Cloisonné bekannte Emailtechnik erzeugt Motive, die von winzigen Metallstreifen eingefasst sind; diese bilden erhabene Netzwerke, die die dekorative Oberfläche überziehen und mit Email gefüllt werden. Hier finden sich florale und geometrische Motive sowie ein galoppierendes Pferd, jenes symbolträchtige Tier des chinesischen Bestiariums, das häufig mit Drachen verbunden ist. Diese feine, anspruchsvolle Komposition ist eine angemessene Hommage an die außergewöhnliche Subtilität der Cloisonné-Arbeit.
In Zusammenarbeit mit dem Musée des Arts Décoratifs entstanden, ist dieses Carré von den Cloisonné-Emaildekoren der chinesischen Ming- und Qing-Dynastien inspiriert, von denen viele in den Archiven des Museums bewahrt werden. Das Frankreich des 19. Jahrhunderts zeigte eine ausgeprägte Vorliebe für chinesische Kunst, und in dieser Zeit wurden zahlreiche bedeutende Privatsammlungen zusammengetragen. 1923 schenkte der Bankier David David-Weill – ein früher Anhänger der Chinoiserie – dem Museum mehr als 150 Cloisonné-Emailarbeiten aus den kaiserlichen Ming- (1368–1644) und Qing-Dynastien (1644–1912). Eine zweite Schenkung, von Baroness Salomon de Rothschild, bereicherte die Sammlung des Museums zusätzlich. Die als Cloisonné bekannte Emailtechnik erzeugt Motive, die von winzigen Metallstreifen eingefasst sind; diese bilden erhabene Netzwerke, die die dekorative Oberfläche überziehen und mit Email gefüllt werden. Hier finden sich florale und geometrische Motive sowie ein galoppierendes Pferd, jenes symbolträchtige Tier des chinesischen Bestiariums, das häufig mit Drachen verbunden ist. Diese feine, anspruchsvolle Komposition ist eine angemessene Hommage an die außergewöhnliche Subtilität der Cloisonné-Arbeit.
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