A variation of the Hermès scarf `Cuivreries (rosaces)` first edited in 1985 by `Françoise De La Perriere`
Bildquelle: archive.org

Cuivreries (rosaces)

Scarves 90 / classic

Variations(4)

Entworfen von Françoise De La Perriere

Erstausgabe 1985

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Hermes silk twill scarf, hand-rolled, 36" x 36" (100% silk)


Françoise de la Perrière entwarf dieses Carré in den frühen 1960er Jahren. In einer sternförmigen, kreisförmigen Komposition angeordnet, ist eine Gruppe ornamentaler Pferdebeschläge (die cuivreries des französischen Titels) an Martingale befestigt – lederne Geschirrriemen, von denen ein Ende dazu bestimmt ist, unter dem Bauch des Pferdes hindurchzuführen. Die fein gearbeiteten Entwürfe zeigen abstrakte oder figürliche Motive – Windrosen, Meerjungfrauen, eine Fleur-de-Lys, ein Herz, ein Pferd, einen wilden Hund, rankende Wedel oder stilisierte, geometrische Blätter und Blumen. Als Amulette getragen, sollen die Beschläge bis ins Mittelalter und vielleicht sogar bis in die Antike zurückreichen. In Großbritannien werden sie von Arbeits- oder Brauereipferden getragen. Jedes Pferd trägt eine bestimmte Anzahl von Beschlägen: einen am Schopf, einen hinter jedem Ohr, drei an den Schultern und zwischen sechs und zehn am Martingal. Insgesamt bringen die Beschläge sechs oder sieben Pfund auf die Waage. Bei Sammlern sehr begehrt, mussten sie unweigerlich den kundigen Blick von Émile Hermès auf sich ziehen, einem Kenner, der für seine Liebe zur Welt des Pferdes und ihren Kuriositäten bekannt war.


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