Das Tuch Cheval Turc, eine ikonische Hermès-Kreation, wurde 1970 von Christiane Vauzelles entworfen. Das elegante Stück schöpft seine Inspiration aus „Die Pferde der Nationen” von Johann Elias Ridinger, einem unvollendeten Werk, das die Schönheit und Anmut türkischer Pferde vor Augen führt.
Johann Elias Ridinger, ein bedeutender deutscher Maler, Kupferstecher und Zeichner, ist für seine fein gearbeiteten Tierstiche berühmt. Besonders bekannt sind seine detaillierten Darstellungen von Pferden, Jagdhunden und Jagdszenen. Der Entwurf von Cheval Turc spiegelt seine Sorgfalt und sein tiefes Verständnis für die Schönheit des Pferdes wider.
Das Tuch zeigt einen vornehmen Herrn mit Turban, der ein Pferd in kunstvollem Zaumzeug führt. Der Detailreichtum reicht bis in die Ecken, die mit reich verzierten Kartuschen, Schwertern in der Scheide und leuchtenden Quasten geschmückt sind. Zusammen ergeben diese Elemente ein prächtig ausgestattetes Stück von großer visueller Wirkung.
Das Tuch Cheval Turc bleibt ein geliebtes und zeitloses Stück der Reitsportkollektion von Hermès, geschätzt für seine erlesene Ausführung und seine historische Bedeutung.
Bemerkenswert ist, dass diese fesselnde Darstellung auch Hugo Grygkar für seinen Entwurf Races de Chevaux aus dem Jahr 1955 diente.