Fasziniert von der Welt der Pferde und der Reitkunst, von exotischen Reisen und den Kernaktivitäten seines Familienunternehmens, begann Émile Hermès schon in jungen Jahren mit seiner außergewöhnlichen Sammlung, zu der auch diese Gruppe von Geschirren aus Uruguay aus dem 19. Jahrhundert gehört. Im Zentrum sind Schweifriemen und Brustblattgurt dazu bestimmt, den Sattel fest in Position zu halten. Brasero- oder Kronensteigbügel sind entlang der Ränder angeordnet, ihre breiten Riemen bilden einen fein ausgearbeiteten ornamentalen Fries. Die Zügel sind in Silbergeflecht hervorragend gearbeitet. Durchsetzt mit schlichten Medaillons, die mit einfachen oder doppelten Blumenmotiven verziert sind, spiegeln diese Stücke die reizvolle Schlichtheit ihres Herkunftslandes wider. Mit ihren weiten, fruchtbaren Grasebenen ist die uruguayische Pampa auch das Reich des Pferdes, bis heute der unentbehrliche Begleiter des Gaucho.

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    Hermès Gaucho scarf in green by Caty Latham, 1978
    Gaucho
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    Hermès Gaucho scarf in black by Caty Latham, 1978
    Gaucho
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    Hermès Gaucho scarf by Caty Latham, 1978
    Gaucho